Wie tuerk.net Woche für Woche gebraucht wird — und wer dafür zahlt
Ein Fahrplan für die nächsten vier Wochen, den Umbau der Startseite und den ersten Umsatz. Zum Besprechen, nicht zum Abnicken: Die offenen Fragen stehen am Ende.
Ausgangslage
Was da ist, was fehlt, und was wir aus den Vorgängern lernen.
Da ist: eine fertige zweisprachige Site (TR/DE) mit 370 handverlesenen Branchenbuch-Einträgen, einem Eventkalender, einem Ratgeber im Aufbau, Formularen, Anfrage- und Einreichungswegen. Technisch gibt es kaum noch etwas, das fehlt.
Fehlt: Besucher, die wiederkommen, und Betriebe, die zahlen. Bisher praktisch kein Traffic, kein Umsatz.
Die Lehre aus is-rehberi.de und reehber.de: Ein türkisches Branchenbuch für Berlin mit Gratis-Eintrag gab es schon — jahrelang, mit Print-Vorgänger. Es ist eingeschlafen, weil Google Maps und „Türkçe konuşuyoruz" im Profil den Job für die Inhaber erledigen. Ein Eintrag ist nichts, wofür jemand zahlt. Wer bei tuerk.net anruft und „Ihr Betrieb ist bei uns gelistet, übernehmen Sie Ihren Eintrag" sagt, klingt wie die Branchenbuch-Abzocke, die jeder Inhaber kennt.
Deshalb verkauft tuerk.net keinen Eintrag, sondern eine Verbindung: vom konkreten Problem („Führerschein umschreiben in Berlin") zum Betrieb, der es auf Türkisch löst — und eine wöchentliche Ausgabe, die Menschen aus Gewohnheit öffnen.
Die Kernthese: eine Schleife, die sich wöchentlich schließt
Nicht SEO, nicht die Zahl der Einträge, nicht ein einzelner Vertriebskontakt entscheidet — sondern ob dieser Kreislauf trägt.
Erst wenn Menschen zurückkehren und klicken, hat tuerk.net etwas, das ein Anwalt oder eine Fahrschule kaufen will: eine nachweisbar erreichbare Berliner Zielgruppe mit wiederkehrendem Bedarf. Alles andere auf dieser Seite dient dieser Schleife.
Wer die Schleife nutzt
Zwei Gruppen, zwei Bedürfnisse, dieselbe Site: Die Zuzügler seit 2016 (Akademiker, Selbstständige, Studierende) suchen wirklich nach „Almanya'da ehliyet değiştirme" und brauchen einen Anwalt für den Aufenthaltstitel — ein kleines, aber zahlungsintensives Segment. Die zweite und dritte Generation ist deutschdominant, lebt in Instagram und Familien-WhatsApp und braucht kein Branchenbuch — sie kommt über Events und Düğün.
Das Produkt: „Berlin'de Bu Hafta / Diese Woche in Berlin"
Jeden Donnerstag um 17 Uhr. Höchstens drei Minuten Lesezeit. Immer derselbe Aufbau.
Sprache
Nicht jeden Absatz doppeln — das wird eine Bleiwüste. Auf der Site zwei vollständig übersetzte, verknüpfte Ausgaben: /de/diese-woche/2026-09-03 und /tr/bu-hafta/2026-09-03. In WhatsApp kompakt gemischt: zweisprachige Überschrift, sieben sehr kurze Einträge mit sprachneutralen Fakten, je eine knappe TR- und DE-Zeile.
Kanäle
- WhatsApp-Kanal zuerst — skalierbar, weiterleitbar, keine Einzelkommunikation.
- Newsletter ab Tag 1 parallel — die Beziehung gehört uns, segmentierbar, messbar; wächst langsamer.
- Instagram als Teaser — Carousel oder Reel mit drei Tipps, die sieben stehen auf tuerk.net.
- Kein WhatsApp-Broadcast (zu betreuungsintensiv, Einwilligungsverwaltung).
Der Eventpool dahinter
Ulrich aggregiert intern viel (das ist billig). Öffentlich erscheint nur Geprüftes: sieben kuratierte in der Ausgabe, 20–40 geprüfte im Kalender. Dubletten, abgesagte Termine und tote Ticketlinks kosten mehr Vertrauen, als Vollständigkeit bringt.
Team & Rollen
Drei Leute, drei klar getrennte Strecken. Bauen ist billig; Aufmerksamkeit und Gespräche sind knapp.
Ulrich
- Startseite und Website-Umbau (unten)
- Eventpool, Ratgeber-Cluster, Ausgabe TR/DE produzieren
- Messkette: Opt-in-Quellen, Klicks, Rückkehrer, Partner-Reports
- Rechtsfragen dokumentieren (DSGVO, Kennzeichnung)
Berkant
- Vier Donnerstagsausgaben aus dem eigenen Profil in 3 Gruppen + 10 Multiplikatoren
- Deals mit Gruppen-Admins, Vereinen, Läden (Karten an der Kasse)
- Besuche nur dort, wo Sibel einen Termin gemacht hat
- Metropol FM ansprechen — als Bonus, nicht als Plangrundlage
Sibel
- Pilot-Rekrutierung: 3 Anwälte, 3 Fahrschulen, 4 Veranstalter anrufen — Interview und Angebot in einem Gespräch, Termin für Berkant nur, wenn nötig
- Nutzergespräche am Telefon: „Was hast du zuletzt gesucht, wo, was fehlte, wem hast du vertraut?"
- Veranstalter: zur Einreichung einladen, Event-Daten prüfen
- Branchenbuch-Datenprüfung (Öffnungszeiten, Nummer) — legitimer Anrufgrund, kein Verkauf
- Pilot-Partner betreuen: Monatsreport besprechen, Verlängerung
Warum Sibel den Plan verändert: In der ChatGPT-Runde blieb ein Widerspruch offen — 30 Interviews plus Distribution passen nicht in Berkants zehn Stunden pro Woche. Mit einer Telefonstrecke, die jemand kann, löst sich das: Sibel führt die Gespräche, Berkant distribuiert und besucht, Ulrich baut.
Spielregeln fürs Telefon
- Jeder Anruf hat im ersten Satz einen konkreten, sachlichen Grund: Datenprüfung, Einladung zur Event-Einreichung, Gespräch über Bedarf, Angebot eines kostenlosen Messpilots. Kein Kaltverkauf von Einträgen — das ist das Abzock-Muster und rechtlich dünn.
- Keine Werbe-E-Mails an Betriebe ohne Einwilligung (§ 7 UWG, gilt auch B2B). Telefon im B2B nur mit erkennbarem sachlichem Interesse.
- Wer beim Gespräch zustimmt, bekommt die Zusage schriftlich (kurze Mail) — dann ist auch E-Mail erlaubt.
- Gesprächsleitfaden TR/DE schreibt Ulrich mit Sibel gemeinsam; Ergebnisse landen in einer Liste, nicht im Kopf.
Die nächsten vier Wochen
Alles zielt auf Tag 28. Was nicht auf die Schleife einzahlt, wartet.
| Wer | Was | Bis | Ziel |
|---|---|---|---|
| Ulrich | Startseite als Nutzenversprechen umbauen (Aufbau unten) | Woche 1 | Besucher verstehen in fünf Sekunden: „Was ist diese Woche los, wie erledige ich wichtige Dinge?" |
| Ulrich | Messkette: Abo-Opt-in mit Quelle, UTM-Links, Event- und Kontaktklicks, Rückkehrer | Woche 2 | Jede Zahl auf dieser Seite ist messbar |
| Ulrich | Zwei Ratgeber-Cluster: Führerschein umschreiben · Aufenthalt/Einbürgerung — je 1 Hauptseite + 2 Unterseiten, TR und DE | Woche 2 | 6 belastbare Seiten mit Datum, Quellen, zuständiger Stelle, Checkliste |
| Ulrich | Eventpool aggregieren, prüfen, 7 kuratieren; Ausgabe 1–4 produzieren | jeden Do. | 20–40 geprüfte Events sichtbar |
| Sibel | 10 Kundengespräche am Telefon (3 Anwälte, 3 Fahrschulen, 4 Veranstalter): Akquisekanäle, akzeptabler Lead-Preis, was ein „qualifizierter Kontakt" ist — und Angebot Messpilot | Woche 2 | 2 verbindliche Piloten (1 Fahrschule, 1 Anwalt) |
| Sibel | 12 Nutzergespräche am Telefon: Zuzügler, 2./3. Generation, Unternehmer — die letzte reale Suche rekonstruieren | Woche 3 | 5 wiederkehrende Probleme, 5 wörtliche Vertrauensbarrieren |
| Sibel | 20 Veranstalter anrufen: zur Einreichung einladen, Termine prüfen | laufend | Eventpool mit verlässlichen Daten |
| Berkant | Vier Donnerstagsausgaben in 3 Gruppen + 10 persönliche Multiplikatoren, aus dem eigenen Profil, kein Link in der ersten Zeile | 4× Do. | 300 Linkbesuche, 100–150 echte Opt-ins, ≥ 30 % Wiederkehrer |
| Berkant | 3–5 Gruppen-Admins persönlich gewinnen („Topluluk Ortağı", Premium-Eintrag gratis); Karten mit QR in Läden und Vereinen | Woche 3 | 3 Admins, 20 Auslagestellen |
| alle | Zwei kostenlose Messpiloten à vier Wochen (unten) | Woche 4 | ≥ 8 qualifizierte Kontakte gesamt, ≥ 3 je Partner |
Website-Umbau
Bauen ist billig, aber jede Funktion kostet Pflege und Erklärung. Deshalb strikt in dieser Reihenfolge.
Die neue Startseite — beide Sprachen, gleicher Aufbau
- „Diese Woche in Berlin" — drei Top-Empfehlungen, Weg zu allen sieben.
- Kommende sieben Tage — nach Heute, Wochenende, Familie, kostenlos.
- Wochenabo — das konkrete Versprechen, WhatsApp- und E-Mail-Option.
- „Was musst du gerade erledigen?" — zwei Einstiege: Führerschein, Aufenthalt/Einbürgerung.
- Passende Hilfe auf Türkisch/Deutsch — geprüfte Branchenbuch-Anbieter genau zu diesen Problemen.
- Neu aus der Community — ein Betrieb, ein Verein, ein Aufruf.
- Veranstaltung oder Korrektur melden — niedrige Schwelle.
- Transparenz — kurz: wie wir auswählen, was Werbung ist, woher Daten stammen.
Nicht auf die Startseite: News, Kleinanzeigen, Auktionen, Preispakete.
Reihenfolge der Ergänzungen
- P1Startseite wie obenWoche 1 · mittel
- P1Abo-Opt-in (WhatsApp-Kanal + Newsletter) mit Quellen-TrackingWoche 1 · klein
- P1Zwei Ratgeber-Cluster à drei Seiten mit Datum, Quellen, Berliner Zuständigkeit, Checkliste zum DownloadWoche 2 · mittel
- P1Vertrauensseite: Wer ist tuerk.net, wie kommen Betriebe hinein, wie werden Inhalte geprüft, was ist Werbung, woher stammen die Daten, wie korrigiere oder lösche ich meinen EintragWoche 1 · klein — die Distanz zum Abzock-Branchenbuch
- P1Qualifizierendes Anfrageformular statt bloßer WhatsApp-Weiterleitung: Sprache, Fallkategorie, Berlin-Bezug, Rückrufzeitraum, Einwilligung — plus zählbare Weiterleitungslinks je PartnerWoche 2 · mittel
- P1Ausgaben-Archiv mit Abgelaufen-Hinweis und Link zur aktuellen Woche; alte Eventkarten nicht in der SucheWoche 2 · klein
- P1Kleinanzeigen aus der Hauptnavigation, Auktionen einfrieren; Event-Einreichung live (Gruppe „Veranstalter", Moderation)Woche 1 · klein
- P2„Zuletzt geprüft"-Datum und Korrekturmechanismus bei Einträgen und RatgebernWoche 3 · klein
- P2Branchenbuch problemorientiert: „Finde eine türkischsprachige Fahrschule für die Umschreibung" statt „Branchenbuch durchsuchen"; Filter Problem, Sprache, BezirkWoche 3–4 · mittel
- P2Pilot-Report-Auswertung: Aufrufe, Herkunft, Impressionen, Aktionen, qualifizierte KontakteWoche 4 · mittel
- P3Öffentliche Partner-Leistungsseite mit echten Zahlen und Definitionenerst mit Pilotdaten · klein
- P3Merkliste „Fürs Wochenende speichern"; personalisierbares Wochenabo (Familie, Konzerte, Business, Düğün, Behörden)erst wenn die Schleife trägt · mittel
Was mit dem Branchenbuch passiert
Es bleibt öffentlich, ist aber nicht mehr das Hauptprodukt. Die 370 Einträge arbeiten in drei Rollen: als Anbieterblöcke unter konkreten Ratgebern, als Quellenpool für „Aus der Community" und Veranstalter, und als lokale Ergebnisse nach Problem, Sprache und Bezirk. Claims dienen der Datenqualität; Betriebe zahlen später für messbare Sichtbarkeit, nicht für ihren Datensatz.
Messpilot & Preise
Erst vier Wochen kostenlos messen, dann über Geld reden. Zwei Partner, nicht fünf — bei kleiner Reichweite verwässern mehr die Messung.
Eine Platzierung, vier Wochen
- Gekennzeichnete Box im passenden Ratgeber-Cluster
- Ein exklusiver Wochenpartner-Slot in einer Donnerstagsausgabe
- Aufnahme in den neutralen Anbieterblock — ohne vorgetäuschte Empfehlung
- Eigene Weiterleitungslinks für Anruf und WhatsApp
- Kurzes qualifizierendes Rückrufformular
Keine Box oben und unten, keine Präsenz in jeder Ausgabe, kein Reichweitenversprechen.
Was ein „qualifizierter Kontakt" ist
Anwalt: eine reale Person mit Beratungssprache, Fallkategorie (Einbürgerung, Familiennachzug …), Berlin-Bezug, Rückrufmöglichkeit und ausdrücklichem Interesse an einem Erstgespräch. Nicht: Dubletten, Spam, Bewerbungen, kostenlose Auskunftswünsche, fremde Rechtsgebiete. tuerk.net verspricht keine Mandate.
Fahrschule: Klasse oder Umschreibungsfall, Wohnort, Sprache, Kontaktwunsch.
Der Monatsreport (eine Seite)
Aufrufe der Ausgabe und der Ratgeberseiten · Herkunft (Suche, WhatsApp, Instagram, Partner) · Sponsor-Impressionen · WhatsApp-, Telefon- und Formularaktionen · rohe und qualifizierte Kontakte · freiwillig gemeldete Termine und Abschlüsse · Vergleich zur Vorwoche, ohne Scheinpräzision. Sibel bespricht ihn mit dem Partner.
Preise nach dem Pilot
| Produkt | Preis | Bedingung |
|---|---|---|
| Wochenpartner (ein Slot in einer Ausgabe, exklusiv) | 79 € / Ausgabe | — |
| Ratgeberpartner (Box im Cluster + Anbieterblock) | 149 € / Monat | Laufzeit 3 Monate |
| Kombination | 199 € / Monat | Laufzeit 3 Monate |
| Ratgeberpartner mit Nachweis | 249 € / Monat | erst ab ≥ 10 qualifizierten Kontakten pro Quartal |
Keine Jahresbindung während der Validierung. Rechnung und SEPA statt Kreditkarte. Nie pro Lead abrechnen — das provoziert Streit über Qualität und setzt bei Rechtsfragen falsche Anreize. Der Pitch an den Anwalt: Ein Aufenthaltsmandat bringt 500–1.500 €; ein Mandat im Monat trägt den Preis.
Tag 28: Die Zahlen entscheiden, welchen Weg wir nehmen
Drei Zahlen, vier mögliche Wege. Keiner davon ist ein Scheitern — es ist die Entscheidung, womit wir weitermachen. Abonnenten allein entscheiden nichts; die beiden anderen Zahlen tun es.
Weiter so
Preise einführen, weitere Partner anrufen, den Hochzeits-Cluster starten. Der Plan läuft wie auf der Zeitlinie.
Wochen-Medium
Die Ausgabe ist das Produkt: Veranstalter, Gastronomie und Kultur zahlen für Werbung darin. Der Ratgeber bleibt als Service, wird aber nicht verkauft.
Google-Seiten
Die Problem-Seiten (Führerschein, Aufenthalt) bringen die Anfragen — also mehr davon, und die Wochenausgabe wird gestoppt.
Ein Thema
Nur noch Neuankömmlinge und Behördenwege. Events werden Nebenrubrik. Weniger, aber richtig.
Die Frage nach vier Wochen lautet nicht „Was bauen wir noch?", sondern: Kommt eine klar umrissene Gruppe aus Berlin jede Woche zurück, und entstehen daraus Anfragen, die ein Betrieb bezahlen will? Wenn nicht, machen wir weniger — nicht mehr.
Die Zeitlinie mit allen Karten und den vier Wegen liegt als Whiteboard im Portal — dort könnt ihr live verschieben:
Zeitlinie im Whiteboard öffnenZwölf Monate, realistisch
Die Erlöslinien kommen nacheinander, nicht gleichzeitig.
| Monat | Erlöslinie | Größenordnung |
|---|---|---|
| 2–4 | Wochenpartner und Featured Events | 300–800 € / Monat |
| 4–6 | Zwei bis vier Ratgeberpartner | 600–1.200 € |
| 6–9 | Problembezogene Premiumplätze im Branchenbuch | 300–700 € |
| 9–12 | Bezahlte Jobs oder Düğün-Angebote — nur bei vorhandener Nachfrage | 200–600 € |
| zuletzt | Banner und Advertorials — ohne Reichweite nur Ablenkung | — |
Nach zwölf Monaten sind in Berlin 1.500–3.000 € im Monat realistisch — kein Vollzeitunternehmen, solange die organische Reichweite nicht groß wird oder deutlich mehr Vertriebszeit hineinfließt. Die zweite Stadt startet nicht nach Kalender, sondern wenn Berlin drei Monate in Folge mindestens 2.500 € Umsatz, 40 % aktive Wochenreichweite, acht wiederkehrende Werbekunden und einen standardisierten Produktionsprozess zeigt — und dann genau eine Stadt mit einer lokalen Person wie Berkant und Sibel. Ohne sie vervielfacht Expansion nur leere Datenbanken.
Parkplatz: bewusst nach hinten geschoben
Nichts davon ist gestrichen. Jede dieser Karten liegt rot auf dem Whiteboard unter der Zeitlinie. Wer meint, etwas gehört früher dran, zieht die Karte nach oben in eine Woche oder einen Monat. Das entscheiden wir zu dritt — und die Erfahrung von Berkant und Sibel, wie die Community tickt, zählt dabei mehr als dieses Papier.
- Coupons und Rabattaktionen („Kampanya")
- Auktionen
- Kleinanzeigen in der Navigation — auch Jobs und Düğün, bis ein Partner zehn aktuelle Angebote liefert
- Premium+Media und die vierstufige Preisstaffel
- Ein Pilotpreis vor dem Nachweis von Anfragen
- 120 Claim-Briefe — vorher die Datenschutz-Frage klären
- Das Ziel „40 Claims"
- „100+ Events" sichtbar — es zählen 7 gute und 20–40 geprüfte
- Weitere Ratgeber-Cluster (Steuer, Wohnung, Versicherung) im ersten Monat
- Düğün als eigener Cluster vor dem Beweis der Schleife
- Bezahlte Stellenanzeigen für 29–49 €
- Metropol FM als Plangrundlage — bleibt Bonus
- Zweite Stadt
- Kalt-E-Mails an Betriebe — rechtlich nicht erlaubt (§ 7 UWG), bleibt geparkt
- Kaltverkauf von Einträgen am Telefon — wirkt wie Abzocke, bleibt geparkt
Fragen fürs Gespräch
Das entscheidet nur ihr drei. In dieser Reihenfolge.
- Tragen wir die Kernthese mit?Wochenausgabe als Produkt, Branchenbuch als Unterbau, Kleinanzeigen unsichtbar. Wenn nein: Was ist die Alternative, und wer nutzt sie wöchentlich?
- Kann Ulrich die Ausgabe jede Woche pünktlich liefern — und wer entscheidet, welche sieben Events es sind?Kuration ist Geschmack und Community-Wissen. Vorschlag: Berkant und Sibel wählen aus dem Pool, Ulrich produziert.
- Sibels Zeit und RahmenWie viele Stunden pro Woche, in welchem Zeitfenster, mit welcher Vergütung? Braucht sie einen eigenen Telefonanschluss oder eine Rufnummer von tuerk.net?
- Wen rufen wir zuerst an?Drei Anwälte, drei Fahrschulen, vier Veranstalter — wer hat konkrete Namen? Aus Berkants Netz vor der Anrufliste.
- Datenschutz für die 370 EinträgeMüssen wir die Betriebe einzeln informieren, oder reicht die Vertrauensseite plus Korrekturweg? ChatGPT sagt: prüfen lassen, nicht wegbehaupten. Wer holt die Auskunft ein, bis wann?
- Welche drei Gruppen und welche zehn Multiplikatoren?Namen auf den Tisch. Ohne sie gibt es in Woche 1 keine Distribution.
- Was passiert an Tag 28?Sind wir einig, dass die drei Zahlen entscheiden — und dass jeder der vier Wege ein Weiterkommen ist, kein Scheitern?